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Christian Kohl

Christian Kohl

After my Ph.D. in Theoretical Physics I got somehow pulled away from science and now work as an International IT Manager.

I practise meditation since 2004 following the approaches of Qigong, Zazen and Vajrayana Buddhism.

Saturday, 08 January 2011 14:10

8 Was Meditation nicht ist

In diesen Videoausschnitten sprechen zwei tibetische Lehrer, Mingyur Rinpoche und Khandro Rinpoche, über einige der Missverständnisse, die wir über Meditation haben können.



 

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Mache nun weiter mit dem 9. Schritt: Angeleitete Meditation

Friday, 07 January 2011 13:57

7 Wichtige Punkte zur Erinnerung

In diesen Videoausschnitten erinnert uns Sogyal Rinpoche daran, dass Meditation wirklich sehr einfach ist, und Mingyur Rinpoche gibt einige wichtige Ratschläge für Anfänger.

 

Hier eine kurze Wiederholung der wichtigsten Punkte, die man im Sinn behalten sollte, wenn man mit einer Meditationssitzung beginnt:

 


Posture

• Rücken aufrecht

• Hände auf den Knien oder im Schoß

• Schultern weit

• Kinn leicht nach unten gezogen

• Mund leicht geöffnet

• Augen offen, Blick leicht nach unten gerichtet

 

Vergiss nicht...

Sitze bequem – der Körper still, der Atem ganz natürlich, der Geist in Frieden

Lass Gedanken und Emotionen kommen und gehen, ohne zu versuchen, sie festzuhalten

Ein laufender Kommentar oder eine Analyse sind nicht nötig

Lass deine Aufmerksamkeit leicht auf dem Ausatem ruhen oder auf dem Objekt, das du gerade betrachtest

Wenn du abgelenkt bist, komm einfach zum Atem oder zum Objekt zurück Entspann dich – sei nicht zu angespannt und verurteile dich nicht selbst


Sei einfach...

• achtsam auf den Atem oder ein Objekt

• dir dessen gewahr, ob du abgelenkt bist

• und bleib weit und offen.

 

Für wie lang?

Wir empfehlen dir, jeden Tag mindestens 15 Minuten zu meditieren.

Wenn du länger sitzen möchtest, oder öfter als einmal pro Tag, kannst du das natürlich tun.

Das wichtigste ist eine Routine zu finden, die für dich funktioniert.

Geistige Haltung

Während der Meditationspraxis musst du nur loslassen und dich entspannen.

Ruhe einfach, offen, im gegenwärtigen Moment und lass alles, was aufkommt, aufkommen.

Welche Gedanken, Emotionen oder Empfindungen auch auftauchen, unterbinde sie nicht. Gehe ihnen aber auch nicht nach. Gestatte dir einfach, dir ihrer gewahr zu sein.

Wenn du in diesem Gewahrsein verweilst, erkennst du, dass du viel größer bist als deine Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen.

Du musst deine Gedanken auch nicht mehr fürchten. Du bist nicht deine Gedanken. Du bist nicht deine Emotionen. Du befreist dich von ihnen, während du die Gewissheit deiner wahren Natur entdeckst.

Folge deinen Gedanken und Emotionen also nicht, sondern sei dir einfach all dessen gewahr, was durch dein Gewahrsein zieht, so wie es ist.

Wir lassen unseren Geist dabei in seinem natürlichem Gewahrsein ruhen, vollkommen unbeinflusst von allem, was sich erhebt.

 

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Mache nun weiter mit dem 8. Schritt: Was Meditation nicht ist

Thursday, 06 January 2011 13:28

6 Meditationsmethoden

Hier werden zwei einfache und wirksame Methoden vorgestellt, die du anwenden kannst, wenn du meditierst: den Atem beobachten und ein Objekt betrachten.

Probiere die jeweilige Methode aus, während du diese beiden Videos anschaust. Lass dir Zeit und sieh dir die Videos so oft an, wie du möchtest.




 

Wie können wir den Geist durch Meditation wirklich verändern?

 

Nun, es funktioniert nicht, wenn du versuchst, es zu erzwingen. Die wirkungsvollste Weise, deinen Geist zu trainieren, besteht darin, dich mit ihm anzufreunden.

Genauso wie du nicht erwarten kannst, mit jemandem Freundschaft zu schließen, indem du mit ihm streitest, kannst du dich auch nicht mit deinem Geist anfreunden, indem du gegen deine Gedanken und Emotionen ankämpfst, sie unterdrückst oder versuchst, sie zum Verschwinden zu bringen.

Aber es funktioniert auch nicht, wenn du vor deinem Geist kapitulierst, ihm blind folgst und alles glaubst, was er dir erzählt.

Die beste Weise, dich mit deinem Geist anzufreunden, ist zu wissen, was dein Geist gern hat.

Was der konzeptuelle Geist mehr als alles andere liebt, ist es, etwas zu tun zu haben. Er hat es gern, ständig sehr aktiv zu sein.

Wenn der konzeptuelle Geist nichts hat, was ihn beschäftigt, kann er sogar eine Menge Probleme verursachen.

Am Anfang musst du deinem konzeptuellen Geist also eine Aufgabe geben – und diese Aufgabe ist die Meditation.

 

Ein Gewinn für alle

Wenn dein Geist aktiv mit der Meditationspraxis beschäftigt ist, ist das für beide Seiten ein Gewinn: Dein konzeptueller Geist ist glücklich, weil er beschäftigt ist, und du bist glücklich, weil du deinen Geist nun unter Kontrolle hast.

Jetzt wirst du nicht mehr von deinem Geist beherrscht, weil du nicht mehr einfach an alles glaubst, was deine Gedanken und Emotionen dir weismachen wollen.

Du wirst frei von deiner endlosen Fixierung auf deine Gedanken und Emotionen und frei von deinem konzeptuellen Geist.

 

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Mache nun weiter mit dem 7. Schritt: Wichtige Punkte zur Erinnerung

Wednesday, 05 January 2011 13:19

5 Die Meditationshaltung

Wenn wir meditieren, sollten wir die richtige Sitzhaltung einnehmen

Probiere die Haltung aus, während du dieses Video anschaust, und sitze anschließend für einige Minuten in der Meditation.

Du kannst das Video natürlich gerne mehrmals ansehen.

 

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Mache nun weiter mit dem 6. Schritt: Meditationsmethoden

Tuesday, 04 January 2011 09:28

4 Den eigenen Geist kennen lernen

In diesem Video erklärt Sogyal Rinpoche, was der Buddha gelehrt hat ... in nur fünf Worten.

 

Warum ist es so wichtig, mit unserem eigenen Geist zu arbeiten und ihn zu verstehen?

...weil die wahre Quelle von Glück und Wohlbefinden in unserem Geist liegt – und nicht in den unberechenbaren und sich ständig verändernden Bedingungen der äußeren Welt.

Unser ruheloser und ungeduldiger Geist ist schnell dabei, über alles Konzepte zu entwickeln und endlos Urteile zu fällen, ob wir etwas mögen, es nicht mögen oder ob es uns völlig gleichgültig ist.

Wir denken: „Das gefällt mir“, und empfinden Anhaftung oder Verlangen danach. Oder wir denken: „Das gefällt mir nicht“, und fühlen Abneigung, Schmerz oder Angst davor.

Wir sehnen uns nach Dingen, die wir nicht haben, haben Angst davor, das, was wir haben, zu verlieren, und sind deprimiert, wenn wir etwas verloren haben. Während unser Geist immer angespannter wird, werden wir immer aufgeregter oder deprimierter und fühlen uns gefangen in einem endlosen Kreislauf der Unzufriedenheit.

Am Ende verbringen wir die Hälfte unseres Lebens damit, dem nachzujagen, was wir mögen und haben wollen, und die andere Hälfte unseres Lebens laufen wir vor den Dingen davon, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. Das ist es, was der Buddha dukkha nannte – Leiden.

Eine einfache Logik

Die Lehren des Buddha basieren auf schlichter Logik und Schlussfolgerungen. Wenn wir das Leiden beenden wollen, müssen wir die Ursachen des Leidens beseitigen. Genauso müssen wir, wenn wir glücklich sein wollen, die Ursachen von Glück entwickeln.

Diese Lehren wurden nicht gegeben, um tiefgründig zu sein, sondern um uns zu helfen zu verstehen, was wirklich mit uns geschieht und wie wir es verändern können.

Der Buddha hat erklärt, dass Sorgen, Ängste und Leid einem Geist entspringen, der von Verblendung und Ablenkung überwältigt ist.

Doch wenn es uns gelingt, unseren Geist zu zähmen, kann uns nichts ängstigen – denn alle Angst entspringt einem ungezähmten Geist.

Einfach gesagt: Um unseren Geist zu zähmen, müssen wir verstehen, was der Geist ist, und wir müssen untersuchen, wie er funktioniert.

Das Wichtigste ist der Geist

Den Geist zu untersuchen, bedeutet nicht, dass wir unser Leben einschneidend ändern müssen. Es bedeutet, dass wir in all unseren Aktivitäten des Alltags erkennen müssen, welch wichtige Rolle unser Geist spielt und wie er letztendlich für alles verantwortlich ist, was wir erleben.

Um unser Leben zu meistern und in der Lage zu sein, anderen wirksam zu helfen, müssen wir die Wirklichkeit unseres Geistes und die Natur all unserer Gedanken, Emotionen und inneren Einstellungen verstehen.

Die meisten Menschen meinen, der Geist sei die Gedanken und Emotionen, doch diese sind in Wirklichkeit nur die Erscheinungen des Geistes und nicht die wahre Natur des Geistes selbst.

Es gibt also diese beiden Hauptaspekte des Geistes:
—die Erscheinungen des Geistes
—und die Natur des Geistes.

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit den Erscheinungen des Geistes und ohne jegliches Verständnis für die Natur des Geistes selbst. Wir suchen ständig außerhalb von uns nach unserem wahren Selbst, in unseren Gedanken und Emotionen.

Wir schauen also immer in die falsche Richtung – als würden wir nach Westen blicken, um den Sonnenaufgang zu sehen. Oder, wie ein berühmtes Sprichwort es beschreibt: Wir lassen unseren Elefanten zu Hause und suchen nach seinen Fußspuren im Wald.

Wir messen den Erscheinungen, den Projektionen des Geistes, so viel Wichtigkeit bei. Welche Gedanken oder Emotionen auch entstehen, wir lassen uns von ihnen mitreißen in einen Strudel von Geschichten und Illusionen, die wir so ernst nehmen, dass wir schließlich nicht nur an sie glauben sondern sogar zu ihnen werden.

Unser Potential für Verwandlung

Die Erscheinungen selbst sind nicht das Problem – sondern wie der Geist sie wahrnimmt, nach ihnen greift und versucht, sie zu verfestigen, als wären sie real.

In den buddhistischen Lehren lautet daher der wichtigste Ratschlag für dieses Leben, die Projektionen unseres Geistes zu reinigen und die Natur unseres Geistes zu erkennen.

Die gute Nachricht ist, dass dies möglich ist. Wie der Dalai Lama deutlich machte: „Ein großer tibetischer Lehrer des Geistestrainings hat einmal gesagt, dass es eine der erstaunlichsten Qualitäten des Geistes ist, dass er sich verwandeln lässt.”

Durch die Meditationspraxis können wir unseren Geist bändigen, indem wir uns mehr und mehr mit der Essenz des Geistes vertraut machen.

Wenn wir unseren Geist bezwingen, beherrschen wir unsere eigenen Wahrnehmungen. Und wenn sich unsere Wahrnehmungen verwandeln, werden sich allmählich sogar die Erscheinungen verändern.

Schließlich können wir durch das Zähmen unseres Geistes zur tiefgründigen Reinheit der Natur unseres Geistes gelangen, dem großen Frieden, von dem der Buddha im Augenblick seiner Erleuchtung vor über 2500 Jahren in Indien unter dem Bodhi-Baum sprach, an jenem Ort, der jetzt als Bodhgaya bekannt ist.

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Mache nun weiter mit dem 5. Schritt: Die Meditationshaltung

Monday, 03 January 2011 10:59

3 Deine erste Meditationssitzung

Wie der tibetische Lehrer Mingyur Rinpoche erklärt, gibst du deinem Geist etwas zu tun, wenn du meditierst – und allmählich, während der Geist mit dieser Aufgabe immer vertrauter wird, geschieht eine natürliche und kraftvolle Verwandlung.

 


 

Jetzt kannst du die Meditation einmal selbst ausprobieren.

Um dich daran zu gewöhnen, im gegenwärtigen Moment zu bleiben, beginne damit, fünf Minuten zu sitzen.

Sitze einfach bequem, dein Körper bleibt ruhig. Atme ganz natürlich.

Lass deine Gedanken kommen und gehen, ohne zu versuchen, sie festzuhalten oder sie weiterzuverfolgen.

Versuche, nicht zu viele Hoffnungen oder Erwartungen darüber zu haben, was du möglicherweise erfahren oder erreichen wirst.

Du kannst jetzt beginnen …

Fünf Minuten pro Tag

Versuche ein paar Tage lang, fünf Minuten pro Tag zu sitzen.

Wenn du dich dann ein wenig an die Meditation gewöhnt hast, kannst du die Sitzungen allmählich länger machen oder öfter als einmal pro Tag meditieren.

Wenn es dir hilfreich erscheint, kannst du dir nach der Sitzung notieren, was dir leicht oder schwer gefallen ist, sowie eventuelle Einsichten über deine Meditationspraxis.

Meditationserfahrungen

Wenn Menschen anfangen zu meditieren, sagen sie oft, dass ihre Gedanken verrückt spielen und heftiger geworden sind als je zuvor.

Das ist ein gutes Zeichen.

Es bedeutet keineswegs, dass deine Gedanken mehr geworden sind, sondern es zeigt vielmehr, dass du ruhiger geworden bist und dass dir endlich bewusst wird, wie laut deine Gedanken sind.

Wie es heißt, wird anfangs ein Gedanke dem anderen folgen, ununterbrochen, wie Wasser, das einen steilen Wasserfall im Gebirge hinabprasselt.

Wenn deine Meditation allmählich vollkommener wird, werden deine Gedanken wie Wasser in einer tiefen, engen Schlucht.

Danach werden sie einem breiten Fluss gleichen, der sich langsam zum Meer windet.

Schließlich wird dein Geist wie ein ruhiger und beschaulicher Ozean sein, der nur von vereinzelten Wogen oder Wellen gekräuselt wird.

Die fünfte Stufe der Meditation besitzt vollkommene Stabilität. Sie wird mit einer Öllampe verglichen, die keinem Windzug ausgesetzt ist und hell, klar und unbewegt bleibt.

Meditation ist also ein stufenweiser Prozess.

 

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Mache nun weiter mit dem 4. Schritt: Deinen Geist kennenlernen

Sunday, 02 January 2011 10:39

2 Warum meditieren

Ganz gleich, wer wir sind, das wichtigstes Ziel in unserem Leben ist es, glücklich zu sein.

In diesem Video gibt der tibetische Meditationslehrer Sogyal Rinpoche Ratschläge, wie wir inneren Frieden und Zufriedenheit finden können, und er erklärt, warum Meditation dabei eine so wichtige Rolle spielt.

 

Innerer Frieden und Zufriedenheit

Wir alle haben denselben Wunsch und das gleiche Recht, glücklich zu sein und nicht zu leiden.

Wir verwenden fast all unsere Zeit und Energie darauf, Glück, Frieden und Befriedigung zu finden.

Aber halten wir jemals inne, um uns zu fragen, wo die wahre Quelle von Glück und Wohlergehen zu finden ist? Liegt sie in den sich ständig verändernden Bedingungen der äußeren Welt oder in unserem eigenen Geist?

Unsere Gesellschaft bietet uns eine endlose Vielfalt verlockender Botschaften, die dafür werben, dass Glück in Geld, Besitz, Ruhm und gutem Aussehen zu finden sei.

Leider scheint nichts von alledem zu dauerhaftem Glück zu führen.

Gleichzeitig müssen wir uns nur umsehen, um zu erkennen, wie viele Menchen an Angst, Depression, Stress und Einsamkeit leiden und wie unser ständiges Verlangen nach immer mehr Dingen das Überleben unseres eigenen Planeten gefährdet.

 

Äußerer oder innerer Reichtum?

Bei genauerer Betrachtung wird schnell klar, dass es zwei Arten von Glück gibt: Die eine basiert auf körperlichem Wohlbefinden und die andere auf einer tieferen, geistigen Zufriedenheit.

Viele von uns bemühen sich sehr, materiellen oder „äußeren Reichtum“ anzusammeln und zu bewahren.

Dadurch bleibt uns kaum Gelegenheit, „inneren Reichtum“ zu entwickeln, das heißt Qualitäten wie Mitgefühl und Geduld.

Doch wenn wir diesen tiefen inneren Frieden und Zufriedenheit erlangt haben – diesen inneren Reichtum – kann unser Geist glücklich sein, selbst wenn wir Leid erfahren.

Das erklärt, warum manche Menschen, die alle materiellen Vorteile genießen, trotzdem unbefriedigt und unzufrieden bleiben, während andere immer befriedigt und zufrieden sind, selbst unter den schwierigsten Bedingungen.

 

Was brauchen wir wirklich?

Natürlich brauchen wir alle ganz grundlegende Dinge wie Essen, Kleidung, Unterkunft, Gesundheit und Ausbildung, um ein gesundes und glückliches Leben zu führen.

Für alles, was darüber hinausgeht, müssen wir uns jedoch ehrlich fragen: Wie viele Dinge sind es wirklich wert, dass wir kostbare Zeit und Energie für sie aufbringen?

Ein Sprichwort lautet: „Nur Narren suchen das Glück außerhalb von sich selbst“ – denn wenn wir das tun, haben wir keine Kontrolle darüber.

Das Sprichwort fährt fort: „Weise und Gelehrte wissen, dass das Glück und die Ursachen des Glücks in uns selbst zu finden sind.“

 

Wahres Glück

Man könnte sagen, dass die wichtigsten Merkmale wahren Glücks innerer Frieden und Zufriedenheit sind.

Mit Zufriedenheit und innerem Frieden als Grundlage wird dein Geist entspannt und gelassen sein.

Ist dein Geist entspannt und gelassen, wirst du dich nicht aus der Ruhe bringen lassen, welche Schwierigkeiten oder Krisen du auch erlebst. Es wird dein grundlegendes Gefühl von Wohlbefinden nicht beeinträchtigen.

Infolgedessen wirst du deinen Alltag, deine Arbeit und deine Verantwortlichkeiten leichter bewältigen können und du wirst die Weisheit haben, um unterscheiden zu können, was du tun und was du lassen solltest.

Dein Leben wird glücklicher werden und wenn Schwierigkeiten auftreten, wirst du sogar in der Lage sein, sie zu deinem Vorteil zu nutzen.

Um inneren Frieden und Stabilität zu erlangen, ist es daher entscheidend, dass wir uns um unseren Geist und unser Herz zu kümmern.

Ist unser Geist erst einmal friedvoller, werden sich innere wie äußere Harmonie ganz von allein einstellen.

Das ist der Grund, warum wir meditieren.

 

Noch Fragen?

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Mache nun weiter mit dem 3. Schritt: Deine erste Meditationssitzung

Saturday, 01 January 2011 15:51

1 Was ist Meditation?

Herzlich willkommen zu unserer Einführung in die Meditation in 10 Schritten.

Wir empfehlen, die Schritte 1 bis 10 in der richtigen Reihenfolge durchzugehen. Du kannst dir dafür aber so viel Zeit nehmen, wie du möchtest und jeden Schritt mehrmals wiederholen, bevor du zum nächsten weitergehst.

 

 

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Mache nun weiter mit dem 2. Schritt: Warum meditieren?

Elizabeth explains how we can understand reality just by wrestling with basic questions that we all have: "What is the basis of suffering? What causes happiness?"

 

Elizabeth Namgyel describes compassion as a radical expansion of self.