Thursday, 06 January 2011 13:28

6 Meditationsmethoden

Hier werden zwei einfache und wirksame Methoden vorgestellt, die du anwenden kannst, wenn du meditierst: den Atem beobachten und ein Objekt betrachten.

Probiere die jeweilige Methode aus, während du diese beiden Videos anschaust. Lass dir Zeit und sieh dir die Videos so oft an, wie du möchtest.




 

Wie können wir den Geist durch Meditation wirklich verändern?

 

Nun, es funktioniert nicht, wenn du versuchst, es zu erzwingen. Die wirkungsvollste Weise, deinen Geist zu trainieren, besteht darin, dich mit ihm anzufreunden.

Genauso wie du nicht erwarten kannst, mit jemandem Freundschaft zu schließen, indem du mit ihm streitest, kannst du dich auch nicht mit deinem Geist anfreunden, indem du gegen deine Gedanken und Emotionen ankämpfst, sie unterdrückst oder versuchst, sie zum Verschwinden zu bringen.

Aber es funktioniert auch nicht, wenn du vor deinem Geist kapitulierst, ihm blind folgst und alles glaubst, was er dir erzählt.

Die beste Weise, dich mit deinem Geist anzufreunden, ist zu wissen, was dein Geist gern hat.

Was der konzeptuelle Geist mehr als alles andere liebt, ist es, etwas zu tun zu haben. Er hat es gern, ständig sehr aktiv zu sein.

Wenn der konzeptuelle Geist nichts hat, was ihn beschäftigt, kann er sogar eine Menge Probleme verursachen.

Am Anfang musst du deinem konzeptuellen Geist also eine Aufgabe geben – und diese Aufgabe ist die Meditation.

 

Ein Gewinn für alle

Wenn dein Geist aktiv mit der Meditationspraxis beschäftigt ist, ist das für beide Seiten ein Gewinn: Dein konzeptueller Geist ist glücklich, weil er beschäftigt ist, und du bist glücklich, weil du deinen Geist nun unter Kontrolle hast.

Jetzt wirst du nicht mehr von deinem Geist beherrscht, weil du nicht mehr einfach an alles glaubst, was deine Gedanken und Emotionen dir weismachen wollen.

Du wirst frei von deiner endlosen Fixierung auf deine Gedanken und Emotionen und frei von deinem konzeptuellen Geist.

 

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Mache nun weiter mit dem 7. Schritt: Wichtige Punkte zur Erinnerung

Published in Wage es zu meditieren
Thursday, 06 January 2011 11:08

5 Meditation posture

When we meditate, we need to sit properly.

As you watch this video, try out the posture for yourself, and then spend a few minutes sitting in meditation.

If you want to watch the video more than once, go ahead.

 

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Now move on tostep 6: meditation methods

Published in Dare to Meditate
Wednesday, 05 January 2011 13:19

5 Die Meditationshaltung

Wenn wir meditieren, sollten wir die richtige Sitzhaltung einnehmen

Probiere die Haltung aus, während du dieses Video anschaust, und sitze anschließend für einige Minuten in der Meditation.

Du kannst das Video natürlich gerne mehrmals ansehen.

 

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Mache nun weiter mit dem 6. Schritt: Meditationsmethoden

Published in Wage es zu meditieren
Wednesday, 05 January 2011 11:13

6 Meditation methods

Two simple and effective methods that you can use when you meditate are watching the breath and focusing on an object.

As you watch these two videos, give each method a try. Take your time, and watch them as many times as you like.



 

So how can we actually transform the mind through meditation?

Well, it doesn’t work if you try to force it. Instead, the most effective way to train your mind is by making friends with your mind.

Just as you can’t expect to make friends with someone by arguing with them, you can’t make friends with your mind by struggling against your thoughts and emotions, suppressing them, or trying to make them go away.

But it also doesn’t work to surrender to your mind, by following it blindly and believing whatever it tells you.

The best way to make friends with your mind is to know what your mind loves.

What the conceptual mind loves more than anything is having something to do. It loves being very active all the time.

In fact, if the conceptual mind doesn’t have something to keep it busy, then it can create a lot of trouble.

So in the beginning, you need to start by giving your conceptual mind a job—and that job is meditation.

 

Win-win situation

If your mind is actively engaged in meditation practice, then it’s a win-win situation. Your conceptual mind is happy because it is busy, and you are happy because you are now in charge of your own mind.

And, you are no longer dominated by your mind, simply believing whatever your thoughts and emotions tell you.

You become free of your endless fixation on thoughts and emotions, and free of your conceptual mind.

 

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step 7: key points to remember

Published in Dare to Meditate
Tuesday, 04 January 2011 11:21

7 Key points to remember

In these videos, Sogyal Rinpoche reminds us that meditation is really very simple, and Mingyur Rinpoche gives some important advice for beginners.

 

Here’s a recap of some of the key things to keep in mind when you start a meditation session.

 

Posture

• Back straight

• Hands on knees or in your lap

• Shoulders spread

• Chin slightly lowered

• Mouth slightly open

• Eyes open, gazing slightly downward

 

Remember...

Sit comfortably—body still, breathing naturally, mind at peace

Let thoughts and emotions come and go, without trying to hold on to them

There’s no need for running commentary or analysis

Rest your attention lightly on the outbreath, or the object you’re looking at

When distracted, simply come back to the breath or the object

Relax—don’t be too tense, and don’t judge yourself

 

Just be...

• mindful of the breath or object

• aware of whether you’re distracted

• and stay open and spacious.

 

How long for?

We recommend that you meditate for at least 15 minutes each day.

Of course, if you want to sit for longer, or more than once a day, that’s absolutely fine.

The main thing is to find a routine that works for you.

 

Mental Attitude

When practising meditation, all you need to do is let go and relax.

Just rest, open, in the present moment, simply allowing whatever arises to rise.

Whatever thoughts, emotions or sensations come up, you don’t have to block them. But neither do you have to follow them. Simply allow yourself to be aware of them.

When you remain in this awareness, then you realize that you are much bigger than your thoughts, emotions and perceptions.

You don’t have to be afraid of your thoughts any more. Thoughts are not you. Emotions are not you. You become free of them, as you discover the confidence of your true nature.

So, do not follow after thoughts and emotions, but merely be aware of everything that passes through your awareness, as it is.

What we are doing is resting our mind in its natural awareness, completely unaffected by whatever arises.

 

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step 8: what meditation is not

Published in Dare to Meditate
Tuesday, 04 January 2011 09:28

4 Den eigenen Geist kennen lernen

In diesem Video erklärt Sogyal Rinpoche, was der Buddha gelehrt hat ... in nur fünf Worten.

 

Warum ist es so wichtig, mit unserem eigenen Geist zu arbeiten und ihn zu verstehen?

...weil die wahre Quelle von Glück und Wohlbefinden in unserem Geist liegt – und nicht in den unberechenbaren und sich ständig verändernden Bedingungen der äußeren Welt.

Unser ruheloser und ungeduldiger Geist ist schnell dabei, über alles Konzepte zu entwickeln und endlos Urteile zu fällen, ob wir etwas mögen, es nicht mögen oder ob es uns völlig gleichgültig ist.

Wir denken: „Das gefällt mir“, und empfinden Anhaftung oder Verlangen danach. Oder wir denken: „Das gefällt mir nicht“, und fühlen Abneigung, Schmerz oder Angst davor.

Wir sehnen uns nach Dingen, die wir nicht haben, haben Angst davor, das, was wir haben, zu verlieren, und sind deprimiert, wenn wir etwas verloren haben. Während unser Geist immer angespannter wird, werden wir immer aufgeregter oder deprimierter und fühlen uns gefangen in einem endlosen Kreislauf der Unzufriedenheit.

Am Ende verbringen wir die Hälfte unseres Lebens damit, dem nachzujagen, was wir mögen und haben wollen, und die andere Hälfte unseres Lebens laufen wir vor den Dingen davon, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. Das ist es, was der Buddha dukkha nannte – Leiden.

Eine einfache Logik

Die Lehren des Buddha basieren auf schlichter Logik und Schlussfolgerungen. Wenn wir das Leiden beenden wollen, müssen wir die Ursachen des Leidens beseitigen. Genauso müssen wir, wenn wir glücklich sein wollen, die Ursachen von Glück entwickeln.

Diese Lehren wurden nicht gegeben, um tiefgründig zu sein, sondern um uns zu helfen zu verstehen, was wirklich mit uns geschieht und wie wir es verändern können.

Der Buddha hat erklärt, dass Sorgen, Ängste und Leid einem Geist entspringen, der von Verblendung und Ablenkung überwältigt ist.

Doch wenn es uns gelingt, unseren Geist zu zähmen, kann uns nichts ängstigen – denn alle Angst entspringt einem ungezähmten Geist.

Einfach gesagt: Um unseren Geist zu zähmen, müssen wir verstehen, was der Geist ist, und wir müssen untersuchen, wie er funktioniert.

Das Wichtigste ist der Geist

Den Geist zu untersuchen, bedeutet nicht, dass wir unser Leben einschneidend ändern müssen. Es bedeutet, dass wir in all unseren Aktivitäten des Alltags erkennen müssen, welch wichtige Rolle unser Geist spielt und wie er letztendlich für alles verantwortlich ist, was wir erleben.

Um unser Leben zu meistern und in der Lage zu sein, anderen wirksam zu helfen, müssen wir die Wirklichkeit unseres Geistes und die Natur all unserer Gedanken, Emotionen und inneren Einstellungen verstehen.

Die meisten Menschen meinen, der Geist sei die Gedanken und Emotionen, doch diese sind in Wirklichkeit nur die Erscheinungen des Geistes und nicht die wahre Natur des Geistes selbst.

Es gibt also diese beiden Hauptaspekte des Geistes:
—die Erscheinungen des Geistes
—und die Natur des Geistes.

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit den Erscheinungen des Geistes und ohne jegliches Verständnis für die Natur des Geistes selbst. Wir suchen ständig außerhalb von uns nach unserem wahren Selbst, in unseren Gedanken und Emotionen.

Wir schauen also immer in die falsche Richtung – als würden wir nach Westen blicken, um den Sonnenaufgang zu sehen. Oder, wie ein berühmtes Sprichwort es beschreibt: Wir lassen unseren Elefanten zu Hause und suchen nach seinen Fußspuren im Wald.

Wir messen den Erscheinungen, den Projektionen des Geistes, so viel Wichtigkeit bei. Welche Gedanken oder Emotionen auch entstehen, wir lassen uns von ihnen mitreißen in einen Strudel von Geschichten und Illusionen, die wir so ernst nehmen, dass wir schließlich nicht nur an sie glauben sondern sogar zu ihnen werden.

Unser Potential für Verwandlung

Die Erscheinungen selbst sind nicht das Problem – sondern wie der Geist sie wahrnimmt, nach ihnen greift und versucht, sie zu verfestigen, als wären sie real.

In den buddhistischen Lehren lautet daher der wichtigste Ratschlag für dieses Leben, die Projektionen unseres Geistes zu reinigen und die Natur unseres Geistes zu erkennen.

Die gute Nachricht ist, dass dies möglich ist. Wie der Dalai Lama deutlich machte: „Ein großer tibetischer Lehrer des Geistestrainings hat einmal gesagt, dass es eine der erstaunlichsten Qualitäten des Geistes ist, dass er sich verwandeln lässt.”

Durch die Meditationspraxis können wir unseren Geist bändigen, indem wir uns mehr und mehr mit der Essenz des Geistes vertraut machen.

Wenn wir unseren Geist bezwingen, beherrschen wir unsere eigenen Wahrnehmungen. Und wenn sich unsere Wahrnehmungen verwandeln, werden sich allmählich sogar die Erscheinungen verändern.

Schließlich können wir durch das Zähmen unseres Geistes zur tiefgründigen Reinheit der Natur unseres Geistes gelangen, dem großen Frieden, von dem der Buddha im Augenblick seiner Erleuchtung vor über 2500 Jahren in Indien unter dem Bodhi-Baum sprach, an jenem Ort, der jetzt als Bodhgaya bekannt ist.

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Mache nun weiter mit dem 5. Schritt: Die Meditationshaltung

Published in Wage es zu meditieren
Monday, 03 January 2011 11:25

8 What meditation is not

In these videos, the Tibetan teachers Mingyur Rinpoche and Khandro Rinpoche talk about some of the misunderstandings that we can have about meditation.



 

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step 9: guided meditation

Published in Dare to Meditate
Monday, 03 January 2011 10:59

3 Deine erste Meditationssitzung

Wie der tibetische Lehrer Mingyur Rinpoche erklärt, gibst du deinem Geist etwas zu tun, wenn du meditierst – und allmählich, während der Geist mit dieser Aufgabe immer vertrauter wird, geschieht eine natürliche und kraftvolle Verwandlung.

 


 

Jetzt kannst du die Meditation einmal selbst ausprobieren.

Um dich daran zu gewöhnen, im gegenwärtigen Moment zu bleiben, beginne damit, fünf Minuten zu sitzen.

Sitze einfach bequem, dein Körper bleibt ruhig. Atme ganz natürlich.

Lass deine Gedanken kommen und gehen, ohne zu versuchen, sie festzuhalten oder sie weiterzuverfolgen.

Versuche, nicht zu viele Hoffnungen oder Erwartungen darüber zu haben, was du möglicherweise erfahren oder erreichen wirst.

Du kannst jetzt beginnen …

Fünf Minuten pro Tag

Versuche ein paar Tage lang, fünf Minuten pro Tag zu sitzen.

Wenn du dich dann ein wenig an die Meditation gewöhnt hast, kannst du die Sitzungen allmählich länger machen oder öfter als einmal pro Tag meditieren.

Wenn es dir hilfreich erscheint, kannst du dir nach der Sitzung notieren, was dir leicht oder schwer gefallen ist, sowie eventuelle Einsichten über deine Meditationspraxis.

Meditationserfahrungen

Wenn Menschen anfangen zu meditieren, sagen sie oft, dass ihre Gedanken verrückt spielen und heftiger geworden sind als je zuvor.

Das ist ein gutes Zeichen.

Es bedeutet keineswegs, dass deine Gedanken mehr geworden sind, sondern es zeigt vielmehr, dass du ruhiger geworden bist und dass dir endlich bewusst wird, wie laut deine Gedanken sind.

Wie es heißt, wird anfangs ein Gedanke dem anderen folgen, ununterbrochen, wie Wasser, das einen steilen Wasserfall im Gebirge hinabprasselt.

Wenn deine Meditation allmählich vollkommener wird, werden deine Gedanken wie Wasser in einer tiefen, engen Schlucht.

Danach werden sie einem breiten Fluss gleichen, der sich langsam zum Meer windet.

Schließlich wird dein Geist wie ein ruhiger und beschaulicher Ozean sein, der nur von vereinzelten Wogen oder Wellen gekräuselt wird.

Die fünfte Stufe der Meditation besitzt vollkommene Stabilität. Sie wird mit einer Öllampe verglichen, die keinem Windzug ausgesetzt ist und hell, klar und unbewegt bleibt.

Meditation ist also ein stufenweiser Prozess.

 

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Mache nun weiter mit dem 4. Schritt: Deinen Geist kennenlernen

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Sunday, 02 January 2011 11:26

9 Guided meditation

Now that you’re familiar with the basic meditation posture, as well as the methods of watching the breath and focusing on an object, here’s a simple guided meditation that you can follow.

You can listen to this as many times as you want, and if you find it helpful, you can use it as part of your daily meditation practice.

Download Name Play Size Length
download The Posture
WhatMeditationReallyis.com

1.4 MB 2:32 min
download Watching the Breath
WhatMeditationReallyis.com

2.7 MB 4:57 min
download Watching an Object
WhatMeditationReallyis.com

2.8 MB 5:17 min

To download the file right click (control click on a Mac) the green arrows

 

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the final step: meditation in everyday life



Published in Dare to Meditate
Sunday, 02 January 2011 10:39

2 Warum meditieren

Ganz gleich, wer wir sind, das wichtigstes Ziel in unserem Leben ist es, glücklich zu sein.

In diesem Video gibt der tibetische Meditationslehrer Sogyal Rinpoche Ratschläge, wie wir inneren Frieden und Zufriedenheit finden können, und er erklärt, warum Meditation dabei eine so wichtige Rolle spielt.

 

Innerer Frieden und Zufriedenheit

Wir alle haben denselben Wunsch und das gleiche Recht, glücklich zu sein und nicht zu leiden.

Wir verwenden fast all unsere Zeit und Energie darauf, Glück, Frieden und Befriedigung zu finden.

Aber halten wir jemals inne, um uns zu fragen, wo die wahre Quelle von Glück und Wohlergehen zu finden ist? Liegt sie in den sich ständig verändernden Bedingungen der äußeren Welt oder in unserem eigenen Geist?

Unsere Gesellschaft bietet uns eine endlose Vielfalt verlockender Botschaften, die dafür werben, dass Glück in Geld, Besitz, Ruhm und gutem Aussehen zu finden sei.

Leider scheint nichts von alledem zu dauerhaftem Glück zu führen.

Gleichzeitig müssen wir uns nur umsehen, um zu erkennen, wie viele Menchen an Angst, Depression, Stress und Einsamkeit leiden und wie unser ständiges Verlangen nach immer mehr Dingen das Überleben unseres eigenen Planeten gefährdet.

 

Äußerer oder innerer Reichtum?

Bei genauerer Betrachtung wird schnell klar, dass es zwei Arten von Glück gibt: Die eine basiert auf körperlichem Wohlbefinden und die andere auf einer tieferen, geistigen Zufriedenheit.

Viele von uns bemühen sich sehr, materiellen oder „äußeren Reichtum“ anzusammeln und zu bewahren.

Dadurch bleibt uns kaum Gelegenheit, „inneren Reichtum“ zu entwickeln, das heißt Qualitäten wie Mitgefühl und Geduld.

Doch wenn wir diesen tiefen inneren Frieden und Zufriedenheit erlangt haben – diesen inneren Reichtum – kann unser Geist glücklich sein, selbst wenn wir Leid erfahren.

Das erklärt, warum manche Menschen, die alle materiellen Vorteile genießen, trotzdem unbefriedigt und unzufrieden bleiben, während andere immer befriedigt und zufrieden sind, selbst unter den schwierigsten Bedingungen.

 

Was brauchen wir wirklich?

Natürlich brauchen wir alle ganz grundlegende Dinge wie Essen, Kleidung, Unterkunft, Gesundheit und Ausbildung, um ein gesundes und glückliches Leben zu führen.

Für alles, was darüber hinausgeht, müssen wir uns jedoch ehrlich fragen: Wie viele Dinge sind es wirklich wert, dass wir kostbare Zeit und Energie für sie aufbringen?

Ein Sprichwort lautet: „Nur Narren suchen das Glück außerhalb von sich selbst“ – denn wenn wir das tun, haben wir keine Kontrolle darüber.

Das Sprichwort fährt fort: „Weise und Gelehrte wissen, dass das Glück und die Ursachen des Glücks in uns selbst zu finden sind.“

 

Wahres Glück

Man könnte sagen, dass die wichtigsten Merkmale wahren Glücks innerer Frieden und Zufriedenheit sind.

Mit Zufriedenheit und innerem Frieden als Grundlage wird dein Geist entspannt und gelassen sein.

Ist dein Geist entspannt und gelassen, wirst du dich nicht aus der Ruhe bringen lassen, welche Schwierigkeiten oder Krisen du auch erlebst. Es wird dein grundlegendes Gefühl von Wohlbefinden nicht beeinträchtigen.

Infolgedessen wirst du deinen Alltag, deine Arbeit und deine Verantwortlichkeiten leichter bewältigen können und du wirst die Weisheit haben, um unterscheiden zu können, was du tun und was du lassen solltest.

Dein Leben wird glücklicher werden und wenn Schwierigkeiten auftreten, wirst du sogar in der Lage sein, sie zu deinem Vorteil zu nutzen.

Um inneren Frieden und Stabilität zu erlangen, ist es daher entscheidend, dass wir uns um unseren Geist und unser Herz zu kümmern.

Ist unser Geist erst einmal friedvoller, werden sich innere wie äußere Harmonie ganz von allein einstellen.

Das ist der Grund, warum wir meditieren.

 

Noch Fragen?

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Mache nun weiter mit dem 3. Schritt: Deine erste Meditationssitzung

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