Wednesday, 26 January 2011 14:01

Meditation advice for beginners

Don't worry about the quality of your meditation, says Mingyur Rinpoche.

Published in Mingyur Rinpoche
Friday, 07 January 2011 09:38

4 Getting to know to your mind

In this next video, Sogyal Rinpoche explains what Buddha taught... in just six words.

 

Why is it so important to work with and understand our own mind?

Because the real source of happiness and well-being lies within our mind, and not in the unpredictable and ever-changing conditions of the outside world.

Our restless and impatient minds are quick to make endless judgments and concepts about everything in terms of what we like, what we don’t like, and what we don’t really care about at all.

We think, “I like this,” and feel attachment or desire for it, or we think, “I don’t like that,” and we experience aversion, pain or fear towards it.

We crave things we don’t have, fear losing what we do have, and get depressed at having lost other things. As our minds get tighter and tighter, we feel increasing excitement or pain, and find ourselves caught in an endless cycle of dissatisfaction.

In the end, we spend half of our life chasing after what we like and want, and the other half of our life running away from what we don’t want to encounter. This is what the Buddha called dukkha—suffering.

Simple logic

The teachings of the Buddha are based on straightforward logic and reasoning. If we want to end suffering, we need to eliminate the causes of suffering. Likewise, if we want happiness, we need to cultivate its causes.

These teachings were not given for the sake of being profound, but as a way to help us understand what actually happens to us, and how we can change it.

The Buddha explained that anxiety, fears and suffering come from minds that are overpowered by delusion and distraction.

But if we can tame the mind, then nothing can frighten us, because all fear comes from a mind that is untamed.

To put it simply, in order to tame our mind we need to understand what the mind is and investigate how it works.

Mind is the most important factor

Investigating the mind doesn’t mean we need to make drastic changes to the way we live. It means recognizing how our mind is the most important factor in all the activities of our everyday life, and how it is ultimately responsible for everything we experience.

In order to have mastery over our own lives and be able to help others effectively, we need to understand the reality of our mind and the nature of all our thoughts, emotions and mental attitudes.

Most people think of the mind as being thoughts and emotions, but these are actually just the appearance of the mind, not the true nature of the mind itself.

So, we have these two main aspects of the mind:

—the appearance of mind,

—and the nature of mind.

We spend most of our lives lost in the appearance of mind, without any understanding of the nature of mind itself. We are always looking for our true selves outside of ourselves, in our thoughts and emotions.

So, we are constantly looking in the wrong direction—as if we were facing the west and looking for the sunrise. Or, as the famous saying goes, leaving our elephant at home and looking for its footprints in the forest.

We give so much importance to these appearances, the projections of mind. Whatever thoughts or emotions rise, we let them sweep us away and off into a spiral of stories and illusions, which we take so seriously, we end up not only believing, but becoming as well.

Our potential for transformation

It is not the appearances themselves that are the problem—it is how the mind perceives them, grasps at them, and tries to solidify them as if they were real.

Therefore, in the Buddhist teachings, the main advice for this life is to purify our projections of the mind and realize the nature of mind.

The good news is that this is possible. As the Dalai Lama has pointed out: “A great Tibetan teacher of mind training once remarked that one of the mind’s most marvellous qualities is that it can be transformed.”

Through the practice of meditation, we can tame our mind by becoming more and more familiar with the essence of mind.

When we conquer our own minds, we become master of our perceptions. When we transform our perceptions, then even appearances will begin to change.

Ultimately, through taming our mind, we can arrive at the profound purity of the nature of mind, that great peace which the Buddha spoke of at the moment of his enlightenment over 2,500 years ago in India, beneath the Bodhi tree in what is now known as Bodhgaya.

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Now move on tostep 5: meditation posture

Published in Dare to Meditate
Tuesday, 04 January 2011 09:28

4 Den eigenen Geist kennen lernen

In diesem Video erklärt Sogyal Rinpoche, was der Buddha gelehrt hat ... in nur fünf Worten.

 

Warum ist es so wichtig, mit unserem eigenen Geist zu arbeiten und ihn zu verstehen?

...weil die wahre Quelle von Glück und Wohlbefinden in unserem Geist liegt – und nicht in den unberechenbaren und sich ständig verändernden Bedingungen der äußeren Welt.

Unser ruheloser und ungeduldiger Geist ist schnell dabei, über alles Konzepte zu entwickeln und endlos Urteile zu fällen, ob wir etwas mögen, es nicht mögen oder ob es uns völlig gleichgültig ist.

Wir denken: „Das gefällt mir“, und empfinden Anhaftung oder Verlangen danach. Oder wir denken: „Das gefällt mir nicht“, und fühlen Abneigung, Schmerz oder Angst davor.

Wir sehnen uns nach Dingen, die wir nicht haben, haben Angst davor, das, was wir haben, zu verlieren, und sind deprimiert, wenn wir etwas verloren haben. Während unser Geist immer angespannter wird, werden wir immer aufgeregter oder deprimierter und fühlen uns gefangen in einem endlosen Kreislauf der Unzufriedenheit.

Am Ende verbringen wir die Hälfte unseres Lebens damit, dem nachzujagen, was wir mögen und haben wollen, und die andere Hälfte unseres Lebens laufen wir vor den Dingen davon, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. Das ist es, was der Buddha dukkha nannte – Leiden.

Eine einfache Logik

Die Lehren des Buddha basieren auf schlichter Logik und Schlussfolgerungen. Wenn wir das Leiden beenden wollen, müssen wir die Ursachen des Leidens beseitigen. Genauso müssen wir, wenn wir glücklich sein wollen, die Ursachen von Glück entwickeln.

Diese Lehren wurden nicht gegeben, um tiefgründig zu sein, sondern um uns zu helfen zu verstehen, was wirklich mit uns geschieht und wie wir es verändern können.

Der Buddha hat erklärt, dass Sorgen, Ängste und Leid einem Geist entspringen, der von Verblendung und Ablenkung überwältigt ist.

Doch wenn es uns gelingt, unseren Geist zu zähmen, kann uns nichts ängstigen – denn alle Angst entspringt einem ungezähmten Geist.

Einfach gesagt: Um unseren Geist zu zähmen, müssen wir verstehen, was der Geist ist, und wir müssen untersuchen, wie er funktioniert.

Das Wichtigste ist der Geist

Den Geist zu untersuchen, bedeutet nicht, dass wir unser Leben einschneidend ändern müssen. Es bedeutet, dass wir in all unseren Aktivitäten des Alltags erkennen müssen, welch wichtige Rolle unser Geist spielt und wie er letztendlich für alles verantwortlich ist, was wir erleben.

Um unser Leben zu meistern und in der Lage zu sein, anderen wirksam zu helfen, müssen wir die Wirklichkeit unseres Geistes und die Natur all unserer Gedanken, Emotionen und inneren Einstellungen verstehen.

Die meisten Menschen meinen, der Geist sei die Gedanken und Emotionen, doch diese sind in Wirklichkeit nur die Erscheinungen des Geistes und nicht die wahre Natur des Geistes selbst.

Es gibt also diese beiden Hauptaspekte des Geistes:
—die Erscheinungen des Geistes
—und die Natur des Geistes.

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit den Erscheinungen des Geistes und ohne jegliches Verständnis für die Natur des Geistes selbst. Wir suchen ständig außerhalb von uns nach unserem wahren Selbst, in unseren Gedanken und Emotionen.

Wir schauen also immer in die falsche Richtung – als würden wir nach Westen blicken, um den Sonnenaufgang zu sehen. Oder, wie ein berühmtes Sprichwort es beschreibt: Wir lassen unseren Elefanten zu Hause und suchen nach seinen Fußspuren im Wald.

Wir messen den Erscheinungen, den Projektionen des Geistes, so viel Wichtigkeit bei. Welche Gedanken oder Emotionen auch entstehen, wir lassen uns von ihnen mitreißen in einen Strudel von Geschichten und Illusionen, die wir so ernst nehmen, dass wir schließlich nicht nur an sie glauben sondern sogar zu ihnen werden.

Unser Potential für Verwandlung

Die Erscheinungen selbst sind nicht das Problem – sondern wie der Geist sie wahrnimmt, nach ihnen greift und versucht, sie zu verfestigen, als wären sie real.

In den buddhistischen Lehren lautet daher der wichtigste Ratschlag für dieses Leben, die Projektionen unseres Geistes zu reinigen und die Natur unseres Geistes zu erkennen.

Die gute Nachricht ist, dass dies möglich ist. Wie der Dalai Lama deutlich machte: „Ein großer tibetischer Lehrer des Geistestrainings hat einmal gesagt, dass es eine der erstaunlichsten Qualitäten des Geistes ist, dass er sich verwandeln lässt.”

Durch die Meditationspraxis können wir unseren Geist bändigen, indem wir uns mehr und mehr mit der Essenz des Geistes vertraut machen.

Wenn wir unseren Geist bezwingen, beherrschen wir unsere eigenen Wahrnehmungen. Und wenn sich unsere Wahrnehmungen verwandeln, werden sich allmählich sogar die Erscheinungen verändern.

Schließlich können wir durch das Zähmen unseres Geistes zur tiefgründigen Reinheit der Natur unseres Geistes gelangen, dem großen Frieden, von dem der Buddha im Augenblick seiner Erleuchtung vor über 2500 Jahren in Indien unter dem Bodhi-Baum sprach, an jenem Ort, der jetzt als Bodhgaya bekannt ist.

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