7 Wichtige Punkte zur Erinnerung

In diesen Videoausschnitten erinnert uns Sogyal Rinpoche daran, dass Meditation wirklich sehr einfach ist, und Mingyur Rinpoche gibt einige wichtige Ratschläge für Anfänger.

 

Hier eine kurze Wiederholung der wichtigsten Punkte, die man im Sinn behalten sollte, wenn man mit einer Meditationssitzung beginnt:

 


Posture

• Rücken aufrecht

• Hände auf den Knien oder im Schoß

• Schultern weit

• Kinn leicht nach unten gezogen

• Mund leicht geöffnet

• Augen offen, Blick leicht nach unten gerichtet

 

Vergiss nicht...

Sitze bequem – der Körper still, der Atem ganz natürlich, der Geist in Frieden

Lass Gedanken und Emotionen kommen und gehen, ohne zu versuchen, sie festzuhalten

Ein laufender Kommentar oder eine Analyse sind nicht nötig

Lass deine Aufmerksamkeit leicht auf dem Ausatem ruhen oder auf dem Objekt, das du gerade betrachtest

Wenn du abgelenkt bist, komm einfach zum Atem oder zum Objekt zurück Entspann dich – sei nicht zu angespannt und verurteile dich nicht selbst


Sei einfach...

• achtsam auf den Atem oder ein Objekt

• dir dessen gewahr, ob du abgelenkt bist

• und bleib weit und offen.

 

Für wie lang?

Wir empfehlen dir, jeden Tag mindestens 15 Minuten zu meditieren.

Wenn du länger sitzen möchtest, oder öfter als einmal pro Tag, kannst du das natürlich tun.

Das wichtigste ist eine Routine zu finden, die für dich funktioniert.

Geistige Haltung

Während der Meditationspraxis musst du nur loslassen und dich entspannen.

Ruhe einfach, offen, im gegenwärtigen Moment und lass alles, was aufkommt, aufkommen.

Welche Gedanken, Emotionen oder Empfindungen auch auftauchen, unterbinde sie nicht. Gehe ihnen aber auch nicht nach. Gestatte dir einfach, dir ihrer gewahr zu sein.

Wenn du in diesem Gewahrsein verweilst, erkennst du, dass du viel größer bist als deine Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen.

Du musst deine Gedanken auch nicht mehr fürchten. Du bist nicht deine Gedanken. Du bist nicht deine Emotionen. Du befreist dich von ihnen, während du die Gewissheit deiner wahren Natur entdeckst.

Folge deinen Gedanken und Emotionen also nicht, sondern sei dir einfach all dessen gewahr, was durch dein Gewahrsein zieht, so wie es ist.

Wir lassen unseren Geist dabei in seinem natürlichem Gewahrsein ruhen, vollkommen unbeinflusst von allem, was sich erhebt.

 

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Mache nun weiter mit dem 8. Schritt: Was Meditation nicht ist